Samsung NX300 vs. Fujifilm X-E3
Zwei spiegellose Systemkameras im Vergleich: Samsung NX300 oder Fujifilm X-E3, welche ist besser? Wir gehen Schritt für Schritt alle Gemeinsamkeiten, wie auch Unterschiede durch und werfen hier und da sogar einen Blick über den Tellerrand hinaus. Letztere stammt aus 2017 und ist die neuere beider Kameras. Dem gegenüber steht die rund vier Jahre ältere Samsung-DSLM von 2013. Der Altersunterschied hält sich für eine interessante Vergleichskonstellation also grade noch in Grenzen. Hier gelangst du direkt zum Fazit, mitsamt Gesamtpunktzahl dieses DSLM-Vergleichs.


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Sensor
Die NX300 von Samsung hat einen nicht-stabilisierten 21.6 Megapixel CMOS-Sensor im APS-C-Format. Effektiv bringt es dieser bei höchster Bildauflösung auf 19.961.856 Pixel. Im direkten Vergleich dazu steht die jüngere Fujifilm X-E3 mit einem 24 Megapixel X-Trans 3 CMOS-APS-C-Sensor, ohne Bildstabilisator. Er bringt es auf effektive 24.000.000 Pixel.
Miteinander verglichen werden also zwei APS-C Systemkameras. Die X-E3 löst deutlich höher auf. Sie hat eine Pixeldichte von 3.9 µm. Dem steht die NX300 mit 4.3 µm gegenüber, was so auf dem Papier zunächst einmal besser klingen mag. Pauschalisieren lässt das Rauschverhalten, anhand des Pixelabstandes allein jedoch nicht. Schon gar nicht bei zwei Kameramodellen verschiedener Hersteller, zwischen deren Release bereits gut vier Jahre liegen.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Sensor | APS-C Abmessungen: 23.5 x 15.7 mm | APS-C Abmessungen: 23.5 x 15.6 mm |
| Crop-Faktor | 1,5-fach | 1,5-fach |
| Auflösung | 21,6 Megapixel | 24,0 Megapixel |
| Pixelpitch | 4.3 µm | 3.9 µm |
| Bildstabilisator |
Foto & Video
Bilder kann die Samsung NX300 mit einer Auflösung von maximal 5.472 x 3.648 und die Fuji X-E3 mit 6.000 x 4.000 Pixel aufnehmen. Letztere hat damit mehr Reserven für den Druck oder einen nachträglichen Zuschnitt. Gespeichert wird wahlweise im JPEG- oder RAW-Format. Beide haben einen elektronischen, wie auch mechanischen Schlitzverschluss. Die NX300 erlaubt Verschlusszeiten von 1/6.000 und die X-E3 von 1/32.000 bis 30 Sekunden. Langzeitbelichtungen mittels Bulb-Funktion werden ebenfalls unterstützt.
Bei ihrer Lichtempfindlichkeit kann die Samsung mit ISO 100 bis 25.600 nach unten und die Fuji mit ISO 200 bis 51.200 dafür aber nach oben hin überzeugen.
In puncto Serienbildgeschwindigkeit hat die neuere Fujifilm X-E3, mit lediglich 8 statt 8.6 Bildern pro Sekunde, leicht das Nachsehen.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Bildauflösung | 5.472 x 3.648 Pixel effektive 20,0 Megapixel | 6.000 x 4.000 Pixel effektive 24,0 Megapixel |
| JPEG-Format | ||
| RAW-Format | ||
| Verschlussart | Schlitzverschluss | Schlitzverschluss |
| mechanischer Verschluss | ||
| elektronischer Verschluss | ||
| min. Verschlusszeit | 1/6.000 Sek. | 1/32.000 Sek. mechanisch: 1/8.000 Sek. |
| max. Verschlusszeit | 30 Sekunden | 30 Sekunden |
| Bulb-Funktion | ||
| min. Lichtempfindlichkeit | ISO 100 | ISO 200 erweiterbar auf ISO 1.000 |
| max. Lichtempfindlichkeit | ISO 25.600 | ISO 12.800 erweiterbar auf ISO 51.200 |
| Serienbildgeschwindigkeit | 8,6 Bilder/Sek. | 14,0 Bilder/Sek. |
Einen integrierten Blitz Über deren Blitzschuh kann ein Systemblitz genutzt werden. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/180 Sekunde.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| interner Blitz | ||
| Blitzschuh | ||
| Blitzsynchronbuchse | ||
| Blitzsynchronzeit | 1/180 Sekunde | 1/180 Sekunde |
Videoaufnahmen sind mit beiden Modellen möglich. Als 4K-Systemkamera macht jedoch die X-E3 das Rennen. Im Vergleich dazu bietet die NX300 Full HD, also nur gut ein Viertel der Videoauflösung von UHD. Erstere kommt auf hochauflösendere 30 Vollbilder pro Sekunde, letztere schafft 50 Bilder.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Videoauflösung | Full HD 1.920 x 1.080 Pixel | 4K 3.840 x 2.160 Pixel |
| Framerate | 50 fps | 30 fps |
| Aufnahmezeitlimit | 600 Sekunden | |
| Kopfhöreranschluss | ||
| Mikrofonanschluss |
Fokus
Beide DSLMs unterstützten die Fokus-Modi: Autofokus, Gesichtserkennung und manueller Fokus.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| AF-Typ | Hybridfokus Phasenvergleich + Kontrast | |
| Autofokus | ||
| Gesichtserkennung | ||
| manueller Fokus |
Display & Sucher
Auf der Rückseite der NX300 findet sich ein 3.3 Zoll großer Touchscreen, mit 768.000 Bildpunkten. Er ist zwar neig-, aber nicht schwenkbar. Die X-E3 hat ein 3 Zoll großes Touchdisplay, mit einer Auflösung von 1.04 Mio. Punkten. Es ist nicht beweglich.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Display | ||
| Bildschirmdiagonale | 3.3 Zoll | 3 Zoll |
| Auflösung | 768.000 Pixel | 1.04 Mio. Pixel |
| Touchscreen | ||
| neigbar | ||
| schwenkbar | ||
| LiveView | auch über HDMI | |
| Wasserwage |
Im Gegensatz zum Monitor, hat die Samsung NX300 keinen Sucher verbaut. Dafür aber ist die Fuji X-E3 mit einem Sucher ausgestattet. Genaugenommen ein EVF mit 100 prozentiger Sichtfeldabdeckung. Er löst mit rund 2.36 Mio. Pixel auf.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Sucher | elektronischer Sucher | |
| Sucherauflösung | 2.36 Mio. Pixel | |
| Bildabdeckung | 100 Prozent | |
| Vergrößerung | 0.62-fach | |
| Dioptrienausgleich | -4 bis 2 Dioptrien |


Speicher
Beide Systemkameras unterstützen Speicherkarten vom Typ SD, SDHC, und SDXC. Dazu steht jeweils ein Kartenlaufwerk bereit. Internen Speicherplatz bietet keines der Kameramodelle.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Typ | SD, SDHC, SDXC | SD, SDHC, SDXC |
| Karteneinschübe | 1 Slot | 1 Slot |
| interner Speicher |
Konnektivität
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Bluetooth | ||
| WiFi | ||
| Ethernet LAN | ||
| NFC | ||
| GPS | via Smartphone | |
| optionaler Funktionshandgriff | ||
| optionaler Fernauslöser | ||
| USB-Version | 2.0 | 2.0 Micro-USB |
Gehäuse
Es werden zwei spiegellose Bodys mit unterschiedlichen Objektivanschluss verglichen. Die NX300 mit Samsung NX- und X-E3 mit Fujifilm X-Anschluss. Dies bedeutet, dass das Objektivangebot unterschiedlich groß ausfällt: Einschließlich Herstellereigener und DSLM-Objektive von Fremdherstellern, umfasst unsere Datenbank 82 X-Mount-Objektive. Für das NX-Bajonett sind es dagegen nur 42 Linsen und somit weniger. Da es sich um zwei APS-C-DSLMS handelt ist auch der Crop-Faktor mit 1,5x bei beiden gleichbleibend.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Bajonett | Samsung NX-Mount | Fujifilm X-Mount |
| Objektivangebot | 42 Objektive | 82 Objektive |
Die größere beider spiegellosen Systemkameras im Vergleich ist die X-E3. Sie misst 12,1 x 7,4 x 4,3 cm und wiegt ohne Akku 287 g. Etwas kompakter fällt die 12,2 x 6,4 x 4,1 cm große NX300 aus. Mit 321 g (inkl. Akku) ist sie ebenso etwas leichter.
| Samsung NX300 | Fuji X-E3 | |
|---|---|---|
| Abmessungen | 122 x 64 x 41 mm | 121 x 74 x 43 mm |
| Gewicht | 321 g mit Akku | 287 g ohne Akku |

Fazit
Mit einer Gesamtpunktzahl von 32.5 hat die Fujifilm X-E3 im direkten Systemkamera-Vergleich die Nase vorn. Dennoch spricht mit 23 Punkten auch einiges für die Samsung NX300. Weiterhin ist da der nicht zu unterschätzende Altersunterschied von rund vier Jahren.
Für die Fujifilm X-E3 spricht:
- effektiv um 4,0 Mio. Pixel höhere Bildauflösung
- kürzere Verschlusszeit bis 1/32.000 Sek. möglich
- höhere Lichtempfindlichkeit bis ISO 51.200
- um 5,4 Bilder/Sek. schnellere Serienbildgeschwindigkeit
- hat ein eingebautes Blitzgerät
- höhere Videoauflösung
- hat einen Mikrofonanschluss
- höher auflösenderer Monitor
- hat einen eingebauten Sucher
- eingebautes Bluetooth-Modul
- kann die aktuelle GPS-Position in den Metadaten der Fotos speichern
- größeres Objektivangebot
Die X-E3 ist erhältlich bei:
Für die Samsung NX300 spricht:
- niedrigere Pixeldichte
- niedrigere Lichtempfindlichkeit ab ISO 100
- 0.3 Zoll größerer Bildschirm
- neigbares Display
- bietet NFC-Unterstützung
- portablerer Body
- etwas leichteres Kameragehäuse




























































