Fujifilm X-A3 vs. Sony Alpha 6700
Zwei spiegellose Systemkameras im Vergleich: Fujifilm X-A3 oder Sony Alpha 6700, welche ist besser? Wir gehen Schritt für Schritt alle Gemeinsamkeiten, wie auch Unterschiede durch und werfen hier und da sogar einen Blick über den Tellerrand hinaus. Letztere stammt aus 2023 und ist die neuere beider Kameras. Dem gegenüber steht die rund sieben Jahre ältere Fujifilm-DSLM von 2016. Einer fairen Vergleichskonstellation entspricht dies natürlich nicht mehr. Hier gelangst du direkt zum Fazit, mitsamt Gesamtpunktzahl dieses DSLM-Vergleichs.


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Sensor
Die X-A3 von Fujifilm hat einen nicht-stabilisierten 24 Megapixel CMOS-Sensor im APS-C-Format. Effektiv bringt es dieser bei höchster Bildauflösung auf 24.000.000 Pixel. Im direkten Vergleich dazu steht die deutlich jüngere Sony Alpha 6700 mit einem 27 Megapixel EXMOR R BSI-CMOS-APS-C-Sensor, mitsamt 5-Achsen Bildstabilisator. Er bringt es auf effektive 25.560.576 Pixel.
Miteinander verglichen werden also zwei APS-C Systemkameras. Die 6700 löst deutlich höher auf. Sie hat eine Pixeldichte von 3.8 µm. Dem steht die X-A3 mit 3.9 µm gegenüber, was so auf dem Papier zunächst einmal etwas besser klingen mag. Pauschalisieren lässt das Rauschverhalten, anhand des Pixelabstandes allein jedoch nicht. Schon gar nicht bei zwei Kameramodellen verschiedener Hersteller, zwischen deren Release bereits gut sieben Jahre liegen.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Sensor | APS-C Abmessungen: 23.5 x 15.7 mm | APS-C Abmessungen: 23.3 x 15.5 mm |
| Crop-Faktor | 1,5-fach | 1,5-fach |
| Auflösung | 24,0 Megapixel | 27,0 Megapixel |
| Pixelpitch | 3.9 µm | 3.8 µm |
| Bildstabilisator |
Foto & Video
Bilder kann die Fuji X-A3 mit einer Auflösung von maximal 6.000 x 4.000 und die Sony 6700 mit 6.192 x 4.128 Pixel aufnehmen. Letztere hat damit etwas mehr Reserven für den Druck oder einen nachträglichen Zuschnitt. Gespeichert wird wahlweise im JPEG- oder RAW-Format, die Sony unterstützt außerdem auch HEIF. Beide haben einen elektronischen, wie auch mechanischen Schlitzverschluss. Die X-A3 erlaubt Verschlusszeiten von 1/32.000 und die Alpha 6700 von 1/8.000 bis 30 Sekunden. Langzeitbelichtungen mittels Bulb-Funktion werden ebenfalls unterstützt.
Bei ihrer Lichtempfindlichkeit liegt die Sony mit ISO 50 bis 102.400, gegenüber der Fuji mit ISO 100 bis 25.600, in beiden Richtungen vorn.
In puncto Serienbildgeschwindigkeit hat die ältere Fujifilm X-A3, mit lediglich 7.2 statt 11 Bildern pro Sekunde, das Nachsehen.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Bildauflösung | 6.000 x 4.000 Pixel effektive 24,0 Megapixel | 6.192 x 4.128 Pixel effektive 25,6 Megapixel |
| JPEG-Format | ||
| RAW-Format | ||
| HEIF-Format | ||
| Verschlussart | Schlitzverschluss | Schlitzverschluss |
| mechanischer Verschluss | ||
| elektronischer Verschluss | ||
| min. Verschlusszeit | 1/32.000 Sek. mechanisch: 1/4.000 Sek. | 1/8.000 Sek. mechanisch: 1/4.000 Sek. |
| max. Verschlusszeit | 30 Sekunden | 30 Sekunden |
| Bulb-Funktion | ||
| min. Lichtempfindlichkeit | ISO 200 erweiterbar auf ISO 100 | ISO 100 erweiterbar auf ISO 50 |
| max. Lichtempfindlichkeit | ISO 6.400 erweiterbar auf ISO 25.600 | ISO 32.000 erweiterbar auf ISO 102.400 |
| Serienbildgeschwindigkeit | 7,2 Bilder/Sek. | 11,0 Bilder/Sek. |
Einen integrierten Blitz mit Leitzahl 5 (bei ISO 100) hat nur die Fuji-Systemkamera. Über deren Blitzschuh kann ein Systemblitz genutzt werden. Die Blitzsynchronzeit liegt bei 1/180 bzw. 1/160 Sekunde.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| interner Blitz | ||
| Blitzleitzahl | LZ 5 bei ISO 100 | |
| Blitzschuh | ||
| Blitzsynchronbuchse | ||
| Blitzsynchronzeit | 1/180 Sekunde | 1/160 Sekunde |
Videoaufnahmen sind mit beiden Modellen möglich. Als 4K-Systemkamera macht jedoch die Alpha 6700 das Rennen. Im Vergleich dazu bietet die X-A3 Full HD, also nur gut ein Viertel der Videoauflösung von UHD. Erstere kommt auf hochauflösendere 120 Vollbilder pro Sekunde, letztere schafft 60 Vollbilder.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Videoauflösung | Full HD 1.920 x 1.080 Pixel | 4K 3.840 x 2.160 Pixel |
| Framerate | 60 fps | 120 fps |
| Bitrate | 200 Mbit/s | |
| Aufnahmezeitlimit | 840 Sekunden | unbegrenzt |
| Kopfhöreranschluss | ||
| Mikrofonanschluss |
Fokus
Beide DSLMs unterstützten die Fokus-Modi: Autofokus, Gesichtserkennung und manueller Fokus. Die Sony Alpha 6700 hat außerdem auch Eye-AF, Verfolgung, sowie Touchfokus mit an Board.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| AF-Typ | Kontrast | Hybridfokus Phasenvergleich + Kontrast |
| Arbeitsbereich | LW -3 bis 20 | |
| AF-Hilfslicht | LED | LED |
| Autofokus | ||
| Gesichtserkennung | ||
| manueller Fokus | ||
| Eye-AF | ||
| Verfolgung | ||
| Touchfokus |
Display & Sucher
Auf der Rückseite der X-A3 findet sich ein 3 Zoll großer Touchscreen, mit 920.000 Bildpunkten. Er ist zwar neig-, aber nicht schwenkbar. Die 6700 hat ein ebenso 3 Zoll großes Touchdisplay, mit gleicher Auflösung. Es ist klapp-, wie auch schwenkbar.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Display | ||
| Bildschirmdiagonale | 3 Zoll | 3 Zoll |
| Auflösung | 920.000 Pixel | 1.04 Mio. Pixel |
| Touchscreen | ||
| neigbar | ||
| schwenkbar | ||
| LiveView | auch über HDMI | |
| Wasserwage |
Im Gegensatz zum Monitor, hat die Fuji X-A3 keinen Sucher verbaut. Dafür aber ist die Sony Alpha 6700 mit einem Sucher ausgestattet. Genaugenommen ein EVF mit 100 prozentiger Sichtfeldabdeckung. Er löst mit rund 2.36 Mio. Pixel auf.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Sucher | elektronischer Sucher | |
| Sucherauflösung | 2.36 Mio. Pixel | |
| Bildabdeckung | 100 Prozent | |
| Vergrößerung | 0.7-fach | |
| Dioptrienausgleich | -4 bis 3 Dioptrien |


Akku & Speicher
Bei der X-A3 erfolgt die Stromversorgung über einen Fujifilm NP-W126S mit 7,2 Volt und einer Kapazität von 1.260 mAh. Eine volle Akkuladung ist dabei ausreichend für ca. 410 Aufnahmen, gem. CIPA-Standart.
Die 6700 setzt dagegen auf einen Spezialakku vom Typ Sony NP-FZ100 (7,2 Volt; 2.280 mAh). Ebenfalls findet nur ein Akku im Kameragehäuse Platz. Mit einer Akkuladung sind etwa 570 Fotoaufnahmen möglich. Also gut 160 Bilder mehr, als beim deutlich älteren Vergleichsmodell von Sony. Ein USB-Netzteil lässt sich an der DSLM anschließen.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Typ | Fujifilm NP-W126S 7,2 Volt; 1.260 mAh | Sony NP-FZ100 7,2 Volt; 2.280 mAh |
| Anzahl | 1 Akku | 1 Akku |
| Akkulaufzeit | 410 Fotos gem. CIPA-Standart | 570 Fotos gem. CIPA-Standart |
| Netzteil | USB-Netzteil |
Beide Systemkameras unterstützen Speicherkarten vom Typ SD, SDHC, und SDXC. Dazu steht jeweils ein Kartenlaufwerk bereit. Internen Speicherplatz bietet keines der Kameramodelle.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Typ | SD, SDHC, SDXC | SD, SDHC, SDXC |
| Geschwindigkeitsklasse | UHS-I | UHS-II |
| Karteneinschübe | 1 Slot | 1 Slot |
| interner Speicher |
Konnektivität
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Bluetooth | ||
| WiFi | ||
| Ethernet LAN | ||
| NFC | ||
| GPS | via Smartphone | |
| optionaler Funktionshandgriff | ||
| optionaler Fernauslöser | ||
| USB-Version | 2.0 | 3.2 USB C |
Gehäuse
Es werden zwei spiegellose Bodys mit unterschiedlichen Objektivanschluss verglichen. Die X-A3 mit Fujifilm X- und 6700 mit Sony E-Anschluss. Dies bedeutet, dass das Objektivangebot unterschiedlich groß ausfällt: Einschließlich Herstellereigener und DSLM-Objektive von Fremdherstellern, umfasst unsere Datenbank 193 E-Mount-Objektive. Für das X-Bajonett sind es dagegen nur 82 Linsen und somit deutlich weniger. Da es sich um zwei APS-C-DSLMS handelt ist auch der Crop-Faktor mit 1,5x bei beiden gleichbleibend.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Bajonett | Fujifilm X-Mount | Sony E-Mount |
| Objektivangebot | 82 Objektive | 193 Objektive |
Die größere beider spiegellosen Systemkameras im Vergleich ist die Alpha 6700. Sie misst 12,2 x 6,9 x 7,5 cm und wiegt ohne Akku 410 g. Kompakter fällt die 11,7 x 6,7 x 4,0 cm große X-A3 aus. Mit 290 g (ohne Akku) ist sie ebenso leichter.
| Fuji X-A3 | Sony 6700 | |
|---|---|---|
| Abmessungen | 117 x 67 x 40 mm | 122 x 69 x 75 mm |
| Gewicht | 290 g ohne Akku | 410 g ohne Akku |

Fazit
Mit einer Gesamtpunktzahl von 43 hat die Sony Alpha 6700 im direkten Systemkamera-Vergleich ganz klar die Nase vorn. Dennoch spricht mit 26 Punkten auch einiges für die Fujifilm X-A3. Weiterhin ist da der immense Altersunterschied von rund sieben Jahren. Zu berücksichtigen ist ebenso der UVP beider DSLMs, den 1.050,- Euro trennen. Bei 1.699,- und 649,- entspricht dies einen Mehrpreis von rund 62 Prozent, die unser Vergleichssieger veranschlagt. Aktuelle Straßenpreise außen vor.
Für die Sony Alpha 6700 spricht:
- Bildstabilisator
- effektiv um 1,6 Mio. Pixel höhere Bildauflösung
- niedrigere Lichtempfindlichkeit ab ISO 50
- höhere Lichtempfindlichkeit bis ISO 102.400
- um 3,8 Bilder/Sek. schnellere Serienbildgeschwindigkeit
- höhere Videoauflösung
- höheres Aufnahmezeitlimit für Videos
- Kopfhöreranschluss vorhanden
- hat einen Mikrofonanschluss
- höher auflösenderer Monitor
- schwenkbarer Screen
- hat einen eingebauten Sucher
- gut 160 Fotos mehr mit einer Akkuladung (gem. CIPA-Standart) möglich
- eingebautes Bluetooth-Modul
- kann die aktuelle GPS-Position in den Metadaten der Fotos speichern
- optionaler Fernauslöser verwendbar
- deutlich größeres Objektivangebot
Die Alpha 6700 ist erhältlich bei:
Für die Fujifilm X-A3 spricht:
- ca. 62 Prozent günstiger (gem. UVP seitens Fuji)
- niedrigere Pixeldichte
- kürzere Verschlusszeit bis 1/32.000 Sek. möglich
- hat ein eingebautes Blitzgerät
- ermöglicht mit 1/180 Sekunde eine um 20 Millisekunden kürzere Blitzsynchronzeit
- portablerer Body
- leichteres Kameragehäuse




















































